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Video PAVK, Therapie: Die arterielle Verschlusskrankheit erfolgreich behandeln

Warum Gehtraining und Rauchstopp für die Therapie einer Schaufensterkrankheit so wichtig sind, zeigt dieses Video. Zur Behandlung können außerdem Medikamente, minimalinvasive Eingriffe oder Operationen gehören, je nachdem wie fortgeschritten die Durchblutungsstörung der Beine ist
von Jörg Jovy, mos-promotion, 10.02.2012
Jörg Jovy, mos-promotion

Bei Dieter Schwarz haben die Ärzte eine periphere arterielle Verschlusskrankheit diagnostiziert. In einem Bein ist die Durchblutungsstörung schon deutlich fortgeschritten und verursacht erhebliche Beschwerden wie Schmerzen beim Gehen und sogar auch schon in ruhiger Haltung.

Verengte oder verschlossene Gefäßabschnitte behindern bei einer PAVK den Blutstrom. Hauptursache hierfür ist eine Arteriosklerose. Die familiäre Veranlagung kann eine Rolle spielen, aber es sind vor allem bestimmte Risikofaktoren, die die Gefäßverkalkung vorantreiben. Dazu gehören insbesondere das Rauchen sowie Bluthochdruck, Diabetes, ungünstige Blutfettwerte und Übergewicht.

Diese Risiken auszuschalten, ist das erste Ziel der Therapie einer PAVK, wie Professor Ulrich Hoffmann, Leiter des Gefäßzentrums am Klinikum der Universität München, im Video erklärt. Nur so lässt sich verhindern, dass die Durchblutungsstörung schlimmer wird und womöglich zu einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder zu Gewebsschäden führt, die eine Amputation erforderlich machen. Deshalb hat Dieter Schwarz sofort konsequent das Rauchen aufgegeben.

Eine weitere grundlegende Behandlungsmaßnahme ist ein systematisches Gehtraining. Ein Schrittzähler kann anfangs dabei helfen, die Strecken zu bemessen und Fortschritte zu verfolgen. Im Film erfahren Sie von Professor Hoffmann, wie Sie am besten trainieren. Dieter Schwarz ist täglich gegangen, erst konnte er nur kurze Strecken schmerzfrei zurücklegen, mit der Zeit wurden sie länger. Heute ist Dieter Schwarz jeden Tag eine Stunde unterwegs, ohne Beschwerden. Warum das Gehtraining so erfolgreich ist, erfahren Sie ebenfalls im Video. Es regt die Bildung neuer Gefäße an, die die erkrankten Gefäße entlasten (Kollateralenbildung).

Manche PAVK-Patienten benötigen zusätzlich noch Medikamente, um die Arteriosklerose in den Griff zu bekommen. Je nach Ausmaß der Gefäßstörung können auch operative Eingriffe notwendig werden. Häufig setzen die Gefäßspezialisten (Angiologen) zunächst eine intraarterielle Angiografie ein, etwa um Ablagerungen im erkrankten Gefäß zu entfernen. Das Video zeigt zudem, wie der Angiologe mit Hilfe eines Ballons das Gefäß schließlich aufdehnen und mit einem Stent offenhalten kann. Manchmal ist auch eine Bypass-Operation angezeigt.

 

Über Symptome und Folgen einer PAVK und über die wichtigsten Diagnoseverfahren informieren Sie zwei weitere Filme dieser Video-Reihe:

Video PAVK, Teil 1: Symptome der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit

Video PAVK, Teil 2: Diagnose der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit



Bildnachweis: Jörg Jovy, mos-promotion
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